Heimkehr

Heimkehr
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Artikel-Nr:
9783737100892
Veröffentl:
2020
Einband:
Hardcover
Seiten:
208
Autor:
Büscher
Gewicht:
338 g
SKU:
INF1100503979
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Büscher, WolfgangWolfgang Büscher, geboren 1951 bei Kassel, ist Schriftsteller und Autor der «Welt». «Er hat der Reiseliteratur», wie es im «Deutschlandfunk» hieß, «zu neuem Glanz verholfen.» Zu seinen Veröffentlichungen zählen «Berlin - Moskau» (2003), «Deutschland, eine Reise» (2005), «Hartland» (2011) und «Ein Frühling in Jerusalem» (2014). Für sein Werk wurde Wolfgang Büscher vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kurt-Tucholsky-Preis, dem Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis und dem Ludwig-Börne-Preis.
Ein Junge steht am Fenster seines Elternhauses, Abend für Abend, und schaut der Sonne zu, wie sie hinter den Hügelketten im Westen verschwindet. Die Wälder durchstreift er mit Freunden. Sie bauen Hütten, die der Förster zerstört. Es sind die frühen sechziger Jahre.

Jahrzehnte darauf macht Wolfgang Büscher den Traum seiner Kindheit wahr. Er zieht in den Wald und erlebt dort Frühjahr, Sommer, Herbst. Ein Fürstenhaus an der hessisch-westfälischen Grenze, wo Büscher aufwuchs, überlässt ihm eine Jagdhütte - mitten im Wald, mitten in Deutschland. Hier schlägt er sein Feldbett auf. Kein Strom, kein fließend Wasser. Er richtet sich auf eine stille Zeit ein, auf Holzhacken und Feuermachen, eine Jagd ab und zu, eine Wanderung, ein Schützenfest, auf radikale Einsamkeit und eine Schwärze der Nächte, die in der Stadt unbekannt ist. Das Jahr wird ungeahnt dramatisch, Sturm, Hitze und Käferplage bringen den halben Wald um. Und noch etwas ändert alles. Büschers Mutter stirbt in diesem Sommer, das Haus, in dem er aufwuchs, ist nun leer, aber voller Erinnerungen. Eine Heimkehr, existenzieller als erwartet.

Ein Buch aus einer Welt fern vom Getöse und Gelärm unserer Zeit - Erkundung des eigenen Landes, Sturm der Erinnerung und Éducation sentimentale zugleich.
Mitten im Wald, mitten in Deutschland: Wolfgang Büschers faszinierende Reise ins Allerinnerste
Nach «Berlin-Moskau», «Deutschland, eine Reise», «Hartland» und «Ein Frühling in Jerusalem» das neue Buch des Bestsellerautors Wolfgang Büscher. Wolfgang Büscher, «der deutsche Chatwin» (SZ), hat das Genre der Reiseliteratur auf ein ungeahntes Niveau gehoben. Diesmal geht es ins Allerinnerste, in die Mitte Deutschlands, ins eigene Selbst. Eine eindringliche Erkundung des Landes und eine Éducation sentimentale zugleich. In einer Waldhütte erlebt Büscher die Gesetze der Wildnis, den Gang der Jahreszeiten, Stille und Einsamkeit, das aufs Wesentliche reduzierte Leben - literarisch, hellsichtig, überwältigend.

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