Geboren am 13. August. Der Sozialismus und ich
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Geboren am 13. August. Der Sozialismus und ich

Der Sozialismus und ich
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ISBN-13:
9783871345074
Einband:
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum:
01.01.1970
Seiten:
255
Autor:
Jens Bisky
Gewicht:
345 g
SKU:
INF1100403643
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er schrieb für die "Berliner Zeitung" und ist heute Feuilletonredakteur der "Süddeutschen Zeitung". Jens Bisky, der dem Vorstand der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft angehört, zählt zu den herausragenden Kennern Preußens hierzulande.
Zum fünften Jahrestag der Errichtung des antifaschistischen Schutzwalls kam am 13. August 1966 im Leipziger Osten ein Kind mit glänzenden Aussichten zur Welt. Seine Schritte waren auf drei Jahrzehnte hin vorgezeichnet, die erforderlichen Mitgliedsausweise bereits vorgedruckt. Es wäre auch alles nach Plan verlaufen, wenn seine Familie nicht so übereifrig sozialistisch und er selber nicht aus Fleisch und Blut gewesen wäre. Jens Bisky hat die DDR auf ungewöhnliche Weise erlebt - in der Pionierrepublik am Werbellinsee, in Ostberliner Schwulenbars und einer sächsischen Offiziershochschule. Er war FDJ-Agitator, wurde Unterleutnant und verbrachte die letzten Jahre der DDR auf Truppenübungsplätzen, in der Kulturredaktion des Jugendradios DT 64 und unter Künstlerfreunden, deren Film, "Coming Out", am 9. November 1989 Premiere hatte. Als die Mauer fiel, stellte Bisky überrascht fest, wie gut er auf den Kapitalismus vorbereitet war. Alles bisher Gelebte schien falsch, er konnte es gut gebrauchen.Bisky beschreibt die Lebenswelten seiner ostdeutschen Provinz. Es ist ein schonungsloser Rückblick, ein ehrlicher Abschied von einer Jugend nach Plan - glänzend geschrieben und mit Gespür für die Tragikomik des Lebens im "sozialistischen Vaterland".
Zum fünften Jahrestag der Errichtung des antifaschistischen Schutzwalls kam am 13. August 1966 im Leipziger Osten ein Kind mit glänzenden Aussichten zur Welt. Seine Schritte waren auf drei Jahrzehnte hin vorgezeichnet, die erforderlichen Mitgliedsausweise bereits vorgedruckt. Es wäre auch alles nach Plan verlaufen, wenn seine Familie nicht so übereifrig sozialistisch und er selber nicht aus Fleisch und Blut gewesen wäre. Jens Bisky hat die DDR auf ungewöhnliche Weise erlebt - in der Pionierrepublik am Werbellinsee, in Ostberliner Schwulenbars und einer sächsischen Offiziershochschule.