Der neue Golem oder Der Krieg der Kinder und Greise: Roman in fünf Satiren
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Der neue Golem oder Der Krieg der Kinder und Greise: Roman in fünf Satiren

Roman in fünf Sartiren
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ISBN-13:
9783518414798
Einband:
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum:
01.01.1970
Seiten:
278
Autor:
Oleg Jurjew
Gewicht:
375 g
SKU:
INF1100400099
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Oleg Jurjew, geboren 1959 in Leningrad, ist Lyriker, Dramatiker, Essayist und Erzähler. Veröffentlicht seit 1980. Seit 1991 lebt er in Frankfurt am Main. 1992 Stipendium der Akademie Schloß Solitude. Aufsehen erregte 1993 sein Stück "Kleiner Pogrom am Bahnhofsbuffet" während der Berliner Festwochen. Im Jahr 2010 wurde ihm der Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil verliehen.
Elke Erb, geboren 1938 in Scherbach in der Eifel, und siedelte 1949 nach Halle in die DDR um. 1958-59 arbeitete sie als Landarbeiterin, legte 1963 ihr Lehrerexamen ab und wurde zunächst in einem Verlag tätig. Seit 1966 schreibt sie freiberuflich Kurzprosa, Lyrik und prozessuale Texte. Außerdem macht sie Übersetzungen, Nachdichtungen, Herausgaben. Sie lebt in Berlin. 1990 Heinrich-Mann-Preis (zusammen mit Adolf Endler), 1993 Ehrengabe der Schillerstiftung, 1994 Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille, 1995 Erich-Fried-Preis, 1995 Ida-Dehmel-Preis, 1999 Norbert-C.-Kaser-Preis, 1999 F.-C.-Weiskopf-Preis der Akademie der Künste Berlin, 2011 Preis der Literaturhäuser, Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung, 2012 Roswitha-Literaturpreis der Stadt Bad Gandersheim und 2013 Ernst-Jandl-Preis für Lyrik.

Olga Martynova, geboren in Sibirien, wuchs in Leningrad auf und studierte dort russische Sprache und Literatur. Seit 1991 lebt sie in Frankfurt/Main. 2011 wurde sie mit dem Roswitha-Literaturpreis der Stadt Bad Gandersheim ausgezeichnet. 2015 erhält sie den mit 30.000 Euro dotierten Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung. Die Preisträgerin hat zudem die damit verbundene Berufung auf die Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der FU Berlin im Sommersemester 2015 angenommen.
Schauplatz des Romans ist die fiktive Kleinstadt Judenschlucht an der deutsch-tschechischen Grenze zu Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der aus Petersburg stammende Erzähler verkleidet sich als Frau, um (via Frauenquote) in den Genuß eines Stipendiums im "Kulturbunker" zu kommen, und schon häufen sich die erzählerisch ergiebigen Verwicklungen. Und weitere Geschichten stoßen dazu: hier die Suche nach dem Golem, dort Recherchen des Erzählers, die einem kleinen, in Judenschlucht ansässigen jüdischen Stamm gelten ...
Oleg Jurjew ist ein Meister der Vermischung, des Spiels mit Fakten und Fiktionen. Sein Spott geht schonungslos, doch liebevoll differenzierend zu Werk - dank einer Sprache, die alle Register bedient, mal poetisch und metaphernreich, mal umgangssprachlich und vulgär daherkommt, stets zu Anzüglichkeiten und Wortspielen bereit. Der neue Golem zielt auf eine Zeit der Umbrüche in Ost und West, als längst gebannte Geister freikamen, die wir bis heute nicht loswerden.
Oleg Jurjew, bekannt für ausgetüftelte Romankompositionen und eine facettenreiche Sprache, für satirische Sujets und poetische Details, legt mit dem Neuen Golem eine Synthese seines bisherigen Schaffens vor - und wagt sich in Neuland.

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