Boys don't cry: Identität, Gefühl und Männlichkeit (Nautilus Flugschrift)
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Boys don't cry: Identität, Gefühl und Männlichkeit (Nautilus Flugschrift)

Identität, Gefühl und Männlichkeit
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783960540427
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.03.2017
Seiten:
232
Autor:
Jack Urwin
Gewicht:
305 g
SKU:
INF1100305794
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Jack Urwin wurde 1992 in Loughborough (UK) geboren und studierte Journalismus in London. Er arbeitete als Promoter für verschiedene große und Indie-Musik-Labels, weshalb ihn Enrique Iglesias, völlig zu Unrecht, wie Urwin meint, einen "Drill-Sergeant" nannte. Er schreibt für diverse Zeitschriften, u.a. "McSweeney's" und "VICE", über Politik, psychische Gesundheit und Genderthemen.Elvira Willems, geboren 1961, studierte Germanistik und Komparatistik (M.A.). Sie ist als Lektorin, Übersetzerin, Sachbuch-Autorin und Krimi-Herausgeberin tätig.
"Hier ist es endlich, das brillante, persönliche, nicht-einmal-sexistische Buch des Jahrtausends über Männlichkeit und Politik, auf das die Welt gewartet hat."
Laurie Penny

Männer weinen nicht. Sollten sie aber, denn sie haben allen Grund dazu: Starre Männlichkeitsbilder beherrschen noch immer die Identifikationsangebote - sei es in Erziehung, Beruf, Werbung oder Mainstream-Medien. Stark, unbesiegbar, wild und immer auf der Gewinnerspur sollen Männer sein, ob sie wollen oder nicht.

Jack Urwin hat genug davon. Es reicht ihm nicht, dass der starke Mann heute auch mal weinen oder Elternzeit nehmen darf, sondern er fragt, warum Männer überhaupt stark sein müssen. Warum messen wir Menschen noch immer an Stereotypen, wo es uns ohne doch viel besser ginge? Dieses Buch ist der Beginn einer längst überfälligen Debatte darüber, wie eine positive, moderne Männlichkeit aussehen kann und wie wir dahin gelangen können, sie zu leben.

Unter anderem ausgelöst vom frühen Tod seines Vaters hat Jack Urwin 2014 den weltweit viel beachteten Essay "A Stiff Upper Lip Is Killing British Men" im VICE Magazine veröffentlicht, dessen Themen er hier fortführt. Von der Mob-Mentalität, wie sie bei Fußballspielen und in Fight Club zur Schau gestellt wird, bis zu unseren Großvätern, die aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrten, ohne je gelernt zu haben, über ihre Gefühle zu sprechen, untersucht Urwin, wie der Mythos der Maskulinität entstanden ist und warum er toxisch, ja tödlich ist. Warum tun wir uns trotzdem so schwer damit, diese fragwürdigen Ideale hinter uns zu lassen?

Teils Essay, teils persönliches Manifest, ist "Boys don't cry" eine witzige und scharfe Auseinandersetzung mit toxischer Maskulinität und ihren Folgen - und ein Plädoyer für einen anderen Umgang miteinander.

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