CINELE: ¡NO!

Handreichung zum Film im Spanischunterricht
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ISBN-13:
9783896579133
Einband:
Broschiert
Erscheinungsdatum:
09.12.2014
Seiten:
60
Autor:
Kathrin Sommerfeldt
Gewicht:
205 g
SKU:
INF1100175807
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Das ca. 40 Seiten lange Material auf DIN A4 bietet eine praktische Handreichung, um den Film «¡NO!» im Unterricht zu behandeln.
Kopiervorlagen mit Fragen zum Inhalt und zur Analyse einzelner Szenen sowie weitergehende Aufgaben zum Thema «Chile - von der Diktatur zur Demokratie» generell ermöglichen eine vollständige Abdeckung ohne Vorbereitung von Seiten des Unterrichtenden.
Ein tabellarischer Unterrichtsverlauf ermöglicht dem Lehrer einen schnellen Überblick und eine einfache Anleitung.

Zum Film:
«¡NO! La campaña que derrocó a Pinochet» ist ein Film über die Wahlkampagne in Chile vor dem Referendum von 1988, bei dem die chilenische Bevölkerung «JA» oder «NEIN» zur Weiterführung von Pinochets Terrorregime sagen sollte. René Saavedra ist Publizist, war für mehrere Jahre im Exil und ist politisch eher uninteressiert. Aufgrund seiner kreativen und unkonventionellen Art macht ihn die Opposition zum Ideengeber der «NO-Kampagne». Dadurch kommt der junge Mann seinem Land und der Politik, die ihm anfänglich völlig fremd sind, näher. Der chilenische Regisseur Pablo Larraín verwendet für den Film eine analoge Kamera von 1983, wodurch auf Erzählebene und materiell die Ästhetik der Zeit heraufbeschworen wird. Die eigenen Aufnahmen vermischt Larraín mit Originalaufnahmen der damaligen Wahlkampagne.

«NO» ist ein Film über die Wahlkampagne in Chile vor dem Referendum von 1988, bei dem die chilenische Bevölkerung «JA» oder «NEIN» zur Weiterführung von Pinochets Terrorregime sagen sollte. René Saavedra (Gael García Bernal, der wie immer eine intelligente Interpretation liefert) ist Publizist, war für mehrere Jahre im Exil und ist politisch eher uninteressiert. Aufgrund seiner kreativen und unkonventionellen Art macht ihn die Opposition zum Ideengeber der «NO-Kampagne». Dadurch kommt der junge Mann seinem Land und der Politik, die ihm anfänglich völlig fremd sind, näher.

Der chilenische Regisseur Pablo Larraín verwendet für «NO» eine analoge Kamera von 1983, wodurch nicht nur auf der Erzählebene, sondern auch materiell die Ästhetik der Zeit heraufbeschworen wird. Die eigenen Aufnahmen vermischt Larraín mit Originalaufnahmen der damaligen Wahlkampagne. Wirklichkeit und Fiktion werden zu einer adiovisuellen Einheit verwoben, es entsteht eine einheitliche Filmsprache, die nicht historisieren, sondern eine Illusion erzeugen will.

Anstatt sich auf negative Fakten wie Gewalt, Folter und die allgegenwärtigen Verschwundenen zu stützen und damit Angst und Mitleid zu verbreiten, verwendet die «NO-Kampagne» eine Marketingstrategie des Neoliberalismus, die da heißt: Freude verkauft sich gut. Hierin liegt das Paradox der Geschichte: Es ist Pinochet, der den Neoliberalismus in Chile angestoßen hat, und es sind die Ideen des Neoliberalismus, die ihn zu Fall bringen.

«NO» ist der erste chilenische Film, der für einen Oskar nominiert wurde.

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