Bereit für den Untergang: Prepper

Bereit für den Untergang: Prepper
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Artikel-Nr:
9783360013729
Veröffentl:
2021
Einband:
hardcover
Seiten:
224
Autor:
Gabriela Keller
Gewicht:
372 g
SKU:
INF1100570034
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Gabriela Keller, geboren 1975, ist Investigativreporterin bei correctiv.org und befasst sich vor allem mit den Themen Immobilienspekulation, auffällige Firmenkonstruktionen bei Investorengesellschaften und Geldwäsche. Zuvor war sie im Reportage- und Rechercheressort der »tageszeitung« als auch der »Berliner Zeitung« tätig; in dieser Zeit konzentrierte sie sich auf Ostdeutschland und schrieb Reportagen über soziale Randgruppen, demokratischen Zerfall und das Ausdünnen der öffentlichen Versorgung im ländlichen Raum. Davor lebte und arbeitete sie sechs Jahre lang als freie Reporterin und Korrespondentin in Syrien und dem Libanon. Von dort unternahm sie Recherchereisen in Länder wie Iran, Jemen und Tunesien. In dieser Zeit begleitete sie mehrere bewaffnete Aufstände und soziale Unruhen. Die Erfahrung schwerer Krisen und politischer Gewalt hat auch ihren Blick auf die innerdeutschen Zustände verändert.Gabriela Keller war für den Nannen- und den DJV-Preis nominiert und erhielt 2018 den DuMont Journalistenpreis für die beste Recherche.
Spätestens seit im Frühjahr 2020 Lebensmittel in den Supermärkten knapp wurden, kennen wir alle dieses Gefühl der Unsicherheit: Müssen wir uns Sorgen machen, dass unser Versorgungssystem gefährdet ist? War das umfassende Vorsorgen, Preppen genannt, bis dahin einer kleinen Minderheit vorbehalten - die Coronakrise hat das Thema Krisenvorsorge zu einem Massenphänomen gemacht. Was passiert, wenn wir eines Tages ganz auf uns allein gestellt sind? Was, wenn die Infrastruktur zusammenbricht, der Strom ausfällt und die Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet ist?
Die prämierte Autorin beleuchtet eine Bewegung, die weitaus vielfältiger ist als oft vermutet und sich bis weit in die Mitte der Gesellschaft zieht: Prepper sind Sonderlinge, Außenseiter mit Hang zur Weltuntergangsstimmung, Verschwörungsideologen, Reichsbürger, Rechtsextreme und militaristisch eingestellte Pfadfindernaturen, aber auch viele ganz normale Bürger, die sich gemäß der Regierungsempfehlungen auf schwere Zeiten einstellen. In ihren Augen ist auf den Staat kein Verlass mehr, das Gemeinwesen zerfällt, der Einzelne muss die Initiative ergreifen, um sich auf die kommende Apokalypse vorzubereiten. Sie ziehen sich meist zurück aufs Land, sorgen auch finanziell vor, um kommende Engpässe zu überbrücken, oder werden zu »Werwölfen«, die auf die Krise, den Tag X warten, um die Macht an sich zu reißen und die Städte zu plündern.
Preppen mag vielen als skurriles Hobby erscheinen. Tatsächlich spiegeln sich in der Szene die sozialen Ängste des Mittelstandes in einer zunehmend vernetzten, digitalisierten und globalisierten Gesellschaft.
Spätestens seit im Frühjahr 2020 Lebensmittel in den Supermärkten knapp wurden, kennen wir alle dieses Gefühl der Unsicherheit: Müssen wir Angst um unser Versorgungssystem haben? Müssen wir vorsorgen, also preppen? Die Coronakrise hat Prepping zu einem Massenphänomen gemacht. Die prämierte Autorin beleuchtet erstmals eine schillernde Bewegung, die das gesamte Spektrum der Gesellschaft durchzieht: Prepper sind Durchschnittsbürger, Sonderlinge, Außenseiter mit Hang zur Weltuntergangsstimmung, Verschwörungsideologen, Rechtsextreme und militaristisch aufgekratzte Pfadfindernaturen, die die Macht an sich reißen und die Städte plündern wollen. Sie alle eint das Warten auf den Tag X, an dem nichts mehr so ist wie bisher.

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