Zinkjungen: Afghanistan und die Folgen (suhrkamp taschenbuch)

Zinkjungen: Afghanistan und die Folgen (suhrkamp taschenbuch)
Afghanistan und die Folgen
 Taschenbuch
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5,50 €* Taschenbuch

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Artikel-Nr:
9783518466483
Veröffentl:
2016
Einband:
Taschenbuch
Seiten:
316
Autor:
Swetlana Alexijewitsch
Gewicht:
289 g
SKU:
INF1100381464
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Alexijewitsch, SwetlanaSwetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, lebt heute in Minsk. Ihre Werke, in ihrer Heimat verboten, wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2013 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2015 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.

Braungardt, Ganna-Maria
Ganna-Maria Braungardt, geboren 1956 in Crimmitschau, studierte russische Sprache und Literatur in Woronesh (Russland). Seit 1991 ist sie als freie Übersetzerin tätig.
Zinkjungen: So wurden im sowjetischen Afghanistankrieg die gefallenen Soldaten genannt. Ihre Leichen durften den Angehörigen nur in zugeschweißten Zinksärgen übergeben werden. Das Wort steht exemplarisch für die Verschleierungspraxis der Sowjetunion, die alles dafür tat, die brutale Realität des zehnjährigen Krieges geheim zu halten.

Swetlana Alexijewitsch hat mit Soldaten, Müttern, Witwen und Krankenschwestern gesprochen und verarbeitet die Augenzeugenberichte in ihrem "Roman der Stimmen" zu einem erschütternden Antikriegsbuch.

Friedenspreisträgerin Swetlana Alexijewitsch dokumentiert den universellen Wahnsinn des Krieges und seine verheerenden Auswirkungen auf ihre Gesellschaft - in Zeiten von weltweit auflodernden Krisenherden ist dieses Buch aktueller denn je.

"Beharrlich, furchtlos, ergreifend." Karl Schlögel, Laudatio zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013Erweiterte und überarbeitete Neuausgabe"Für Swetlana Alexijewitsch ist Krieg Mord, sie kann und will nicht hinnehmen, dass der männliche Heldenkult des Kriegers eine ganze Gesellschaft prägt. ... Sie erschüttert mit ihren Dokumentar-Romanen nicht nur Russland, sondern die Welt und zwingt sie zum Nachdenken." Lerke von Saalfeld, SWR

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