Dynamik der Gewalt. Eine mikrosoziologische Studie.: Eine mikrosoziologische Theorie

Übersetzung: Barth, Richard; Ghirardelli, Gennare . m. Abb. . 22 cm . ;
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Neuware verlagsfrisch new item ____Es gibt viele Arten von Gewalt - vom Schlag ins Gesicht bis zu umfassenden und organisierten Ereignissen wie einem Krieg Gewalt kann leidenschaftlich und wütend sein oder gefühllos und unpersönlich sie kann Spaß machen oder von Angst geprägt und bösartig sein sie kann im Verborgenen oder öffentlich geschehen sie dient bei Sportveranstaltungen in einem Actionfilm oder als Hauptmeldung der Nachrichten programmierter Unterhaltung sie ist schrecklich und heroisch widerwärtig und aufregend sie ist die verfemteste und verklärteste aller menschlichen Handlungsweisen Obwohl es Zeiten gibt in denen uns Gewalt allgegenwärtig erscheint hält Randall Collins den tatsächlichen Ausbruch von gewalttätigen Handlungen für eine Ausnahme In seiner Analyse der Dynamik der Gewalt legt der renommierte amerikanische Soziologe den Fokus auf die situative Interaktion zwischen den Kontrahenten Ob eine spannungsgeladene Situation zu gewalttätigen Handlungen führt hängt seiner Untersuchung zufolge nicht in erster Linie von der sozialen Herkunft der Ethnie oder dem kulturellen Hintergrund der Beteiligten ab sondern häufig von der Situation in der sie stattfindet Akribisch genau untersucht Collins das Verhalten die Mimik und Gestik der Kontrahenten auf Videoaufnahmen nutzt aktuelle Erkenntnisse der Forensik und ethnografische Studien Seine Schlussfolgerungen sind überraschend Gewalt entsteht keineswegs mühelos oder gar automatisch Die Streitparteien sind angesichts einer möglichen Konfrontation angespannt und ängstlich sie agieren dilettantisch und ihre Ängste errichten eine mächtige emotionale Barriere gegen den Ausbruch von Gewalt Collins begleitet seine Leserinnen und Leser durch die sehr realen und beunruhigenden Welten der menschlichen Zwietracht - von der häuslichen Gewalt über Mobbing auf dem Schulhof und gewalttätige Sportarten bis hin zu bewaffneten Konflikten Er erklärt warum sich Gewalt typischerweise gegen Schwächere richtet warum Vorwärtspanik ihren Ausbruch begünstigt sie als ritualisierte Zurschaustellung vor Publikum oder klandestiner Terrorakt oder Mord inszeniert wird und auch warum nur eine kleine Zahl von Individuen dazu fähig ist Gewalt tatsächlich auszuüben Dieses Buch ergründet präzise die gemeinsamen Merkmale der menschlichen Interaktion die in Gewalt münden kann und skizziert nicht zuletzt wie man der Gewalt in Zukunft entgegentreten kann

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ISBN-13:
9783868542301
Einband:
Gebundene Ausgabe
Seiten:
736
Autor:
Randall Collins
Gewicht:
980 g
SKU:
INF1100042395
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Es gibt viele Arten von Gewalt – vom Schlag ins Gesicht bis zu umfassenden und organisierten Ereignissen wie einem Krieg. Gewalt kann leidenschaftlich und wütend sein oder gefühllos und unpersönlich; sie kann Spaß machen oder von Angst geprägt und bösartig sein; sie kann im Verborgenen oder öffentlich geschehen; sie dient bei Sportveranstaltungen, in einem Actionfilm oder als Hauptmeldung der Nachrichten programmierter Unterhaltung; sie ist schrecklich und heroisch, widerwärtig und aufregend; sie ist die verfemteste und verklärteste aller menschlichen Handlungsweisen.
Obwohl es Zeiten gibt, in denen uns Gewalt allgegenwärtig erscheint, hält Randall Collins den tatsächlichen Ausbruch von gewalttätigen Handlungen für eine Ausnahme. In seiner Analyse der Dynamik der Gewalt legt der renommierte amerikanische Soziologe den Fokus auf die situative Interaktion zwischen den Kontrahenten. Ob eine spannungsgeladene Situation zu gewalttätigen Handlungen führt, hängt seiner Untersuchung zufolge nicht in erster Linie von der sozialen Herkunft, der Ethnie oder dem kulturellen Hintergrund der Beteiligten ab, sondern häufig von der Situation, in der sie stattfindet.
Akribisch genau untersucht Collins das Verhalten, die Mimik und Gestik der Kontrahenten auf Videoaufnahmen, nutzt aktuelle Erkenntnisse der Forensik und ethnografische Studien. Seine Schlussfolgerungen sind überraschend: Gewalt entsteht keineswegs mühelos oder gar automatisch. Die Streitparteien sind angesichts einer möglichen Konfrontation angespannt und ängstlich, sie agieren dilettantisch und ihre Ängste errichten eine mächtige emotionale Barriere gegen den Ausbruch von Gewalt.
Collins begleitet seine Leserinnen und Leser durch die sehr realen und beunruhigenden Welten der menschlichen Zwietracht – von der häuslichen Gewalt, über Mobbing auf dem Schulhof und gewalttätige Sportarten bis hin zu bewaffneten Konflikten. Er erklärt, warum sich Gewalt typischerweise gegen Schwächere richtet, warum Vorwärtspanik ihren Ausbruch begünstigt, sie als ritualisierte Zurschaustellung vor Publikum oder klandestiner Terrorakt oder Mord inszeniert wird und auch warum nur eine kleine Zahl von Individuen dazu fähig ist, Gewalt tatsächlich auszuüben.

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