Andeutungen über Landschaftsgärtnerei

Andeutungen über Landschaftsgärtnerei
verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau
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Artikel-Nr:
9783956975684
Veröffentl:
2016
Einband:
Paperback
Erscheinungsdatum:
14.08.2016
Seiten:
172
Autor:
Hermann Fürst von Pückler-Muskau
Gewicht:
258 g
Format:
210x148x13 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 - 1871), Landbesitzer und Landschaftsarchitekt, Literat und Weltenbummler, war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Zwischen 1815 und 1845 machte er seinen Grundbesitz an der Neisse zu einem der schönsten Landschaftsparks in Europa und wurde weltberühmt. Wegen hoher Schulden musste er das 1801 begonnene Jura-Studium in Leipzig abbrechen; er trat als Leutnant in die sächsische Garde du Corps in Dresden ein, wo er sich durch zahlreiche Eskapaden den Ruf des "tollen Pückler" erwarb. 1804 nahm er seinen Abschied und bereiste in den folgenden Jahren die Schweiz, Frankreich und Italien. Durch den Tod des Vaters wurde er 1811 zum Standesherrn des riesigen Muskauer Besitzes. Ab 1813 nahm er als Freiwilliger an den Befreiungskriegen teil, war Adjutant des Großherzogs von Sachsen-Weimar und wurde Militärgouverneur von Brügge. 1817 heiratete er Lucie, geschiedene Gräfin Pappenheim, Tochter des preußischen Staatskanzlers Hardenberg. Seine Leidenschaft für die Parkgestaltung und sein exzentrischer Lebensstil verschlangen Unsummen, so dass er mit seiner Frau 1826 eine Pro-Forma-Scheidung beschloss, damit er in England reich heiraten und Muskau sanieren könne. 1835 reiste er nach Algerien, Tunis und Griechenland; 1837 besuchte er Ägypten, 1838 den Vorderen Orient und Kleinasien. 1845 musste er Muskau verkaufen und siedelte mit seiner geschiedenen Frau nach Schloss Branitz über, wo er den Rest seines Lebens verbrachte.
Der Schriftsteller, Landschaftsarchitekt und Abenteurer Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) erschuf auf seinen Ländereien zwischen 1815-1845 einen wunderschönen Park nach dem Vorbild der Gärten von Kent. Als ihn Geldnöte zu Beginn der 1830er Jahre zwangen, die Arbeit an seinem Landschaftsgarten vorerst ruhen zu lassen, engagierte der Fürst einige der angesehensten Maler, die seine Gartenkunst zumindest auf dem Papier vollenden sollten. Die Bilder - ergänzt durch Beschreibungen des Parks - veröffentlichte er 1834 unter dem Titel "Andeutungen über Landschaftsgärtnerei". Entstanden ist ein Klassiker der Literatur zu Garten- und Landschaftsgestaltung, der, auch weil zahlreiche ironische Anspielungen auf die adeligen Zeitgenossen des Autors enthalten sind, noch heute äußerst unterhaltsam ist.

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