Wachstum und Krisen

Zur Theorie und Empirie von Konjunkturzyklen und Wachstumswellen
 Paperback
Sofort lieferbar | Lieferzeit: Sofort lieferbar I

54,99 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | Versandkostenfrei
ISBN-13:
9783540501763
Einband:
Paperback
Erscheinungsdatum:
02.09.1988
Seiten:
348
Autor:
Rene Höltschi
Gewicht:
603 g
Format:
241x169x22 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Die wirtschaftliche Entwicklung der westlichen Industriestaaten verläuft in Form kurzer konjunktureller Zyklen sowie langer Wachstumswellen. Im ersten Teil des Buches entwickelt Ota Sik eine Theorie der kurzfristigen Zyklen der Wirtschaft und diskutiert die unterschiedlichen Bedingungen der konjunkturellen wirtschaftlichen Entwicklung. Im zweiten Teil von R. Höltschi und C. Rockstroh wird die langfristige Entwicklung der Schweiz, der Bundesrepublik und der USA seit dem Zweiten Weltkrieg empirisch analysiert. Anhand eines breiten theoretischen Ansatzes wird ein allgemeines Muster der langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung erarbeitet. Die Autoren zeigen in umfassender Weise die Charakteristika der kurzfristigen und langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung und diskutieren die Zusammenhänge zwischen diesen beiden zeitlichen Perspektiven. Sie weisen dabei auf die historische und institutionelle Begrenztheit ökonomischer Theorien hin und stellen sich selbst in die - im deutschen Sprachraum wenig bekannte - Tradition der amerikanischen unorthodoxen bzw. institutionellen Ökonomie. Sie ziehen insbesondere auch technologische und gesellschaftliche Entwicklungen zur Erklärung des wirtschaftlichen Wachstums heran.
A: Zur Theorie kurzfristiger wirtschaftlicher Schwankungen von Ota Sik.- 1. Das Probien der Mikroungleichgewichte.- 1.1. Makroungleichgewichte im Unterschied zu Mikioungleichgewichten.- 1.2. Das Say'sche Theorem.- 1.3. Kritik an Say.- 1.4. Mikroungleichgewichte.- 2. Das Problem der Makrogleichgewichte.- 2.1. Makroproduktionsgruppen.- 2.2. Gleichgewicht und technischer Fortschritt.- 2.3. Wachstum und Gleichgewicht.- 3. Das Problem der Makroungleichgewichte.- 3.1. Möglichkeit von Makroungleichgewichten.- 3.2. Verteilungskonflikte.- 3.3. Phasen des Booms und der Rezession.- 4. Langfristig bedingte Makroungleichgewichte.- 4.1. Makroungleichgewichte in der Aufstiegsperiode.- 4.2. Makroungleichgewichte in der Abstiegsperiode.- 4.3. Besonderheiten des kurzfristigen Zyklus in der Abstiegsperiode.- 5. Unterschiedliche Zyklusparadigmen.- 5.1. Schumpeter.- 5.2. Marx.- 5.3. Keynesianismus versus Monetarismus.- 5.3.1. Keynes.- 5.3.2. Wicksell.- 5.3.3. Kritik an Keynes.- 5.3.4. Neoliberale Position.- 5.4. Multiplikatormodelle.- 5.5. Historische Determination der Paradigmen.- B: Wirtschaftliche Evolution in Wachstumswellen von René Höltschi und Christian Rockstroh.- I: Zur Theorie und Empirie der wirtschaftlichen Evolution.- 1. Erklärungsansätze zur wirtschaftlichen Evolution.- 1.1. Zum Wesen wirtschaftlicher Evolution.- 1.2. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Nationalökonomie.- 1.3. Wirtschaftliche Evolution als Wellenphänomen.- 1.4. Das Konzept der Wachstumswelle.- 2. Erklärungsziel, Methodik und Erklärungsmuster.- 2.1. Erklärungsziel.- 2.2. Erklärungsmethòdik.- 2.3. Das empirische Bild der Nachkriegs-Wachstumswelle.- 2.4. Ein Erklärungsmuster für Wachstumswellen.- 2.4.1. Das Dreieck der wirtschaftlichen Evolution.- 2.4.2. Die Phasen einer Wachstumswelle.- II: Die Wachstumswelle der Nachkriegszeit.- 3. Vorbereitungsprozesse: Technologie läuft voraus.- 3.1. Technologie: Das neue Paradigma entsteht.- 3.1.1. Technologisches Paradigma und technologische Revolution.- 3.1.2. Basisinventionen und Basisinnovationen.- 3.1.3. Lerikungs- und Selektionsfunktion eines Paradigmas.- 3.1.4. Zur Diskontinuität der technologischen Entwicklung.- 3.2. Wirtschaft: Ungenügende Voraussetzungen.- 3.2.1. Vorbereitungsprozesse auf der Produktionsseite.- 3.2.2. Vorbereitungsprozesse auf der Konsumseite.- 3.2.3. Zum untersdbiedlichen Verlauf Ökonomischer Vorbereitungsprozesse.- 3.3. Gesellschaft: Die Suche nach einem neuen Paradigma.- 3.3.1. Zwei Grundthesen: 'Mismatch' und alternde Gesellschaften.- 3.3.2. Die Vorbereitung des neuen gesellschaftlichen Paradigmas.- 3.3.3. Erste Ansätze für eine neue nationale Wirtschaftsordnung.- 3.3.4. Weltwirtsctoftsordnung und Protektionismus.- 4. Unstiegsphase: Ein 'Good Match' entsteht.- 4.1. Technologie: Reifes Paradigma.- 4.2. Wirtschaft: Erste Wachstumsimpulse.- 4.2.1. Umbau und Wiederaufbau der Produktionsseite.- 4.2.2. Zusammenenbruch und Nachholbedarf auf der Konsumseite.- 4.2.3. 'Leadership' und 'Catching Up' als typische Entwicklungsmuster?.- 4.3. Gesellschaft: Zerstörung und Neubeginn.- 4.3.1. Flexibilisierung und Paradigmawechsel.- 4.3.2. Nationale Wirtschaftsordnung: Der Weg zum Wohlfahrtsstaat.- 4.3.3. Der Aufbau einer neuen Weltwirtschaftsordnung.- 4.4. Die Unstiegsphase als Wegscheide.- 5. Wachstumsphase: Stabilität und Wandel durch 'Good Match'.- 5.1. Technologie: Blüte und Höhepunkt.- 5.2. Wirtschaft: Dynamik dominiert.- 5.2.1. Faktorpreisverhältnisse determinieren Produktionsstil.- 5.2.2. Arbeit als knapper und teurer Produktionsfaktor.- 5.2.3. Kapital als günstiger Input.- 5.2.4. Unweit als, 'freie und unerschöpfliehe' Ressource.- 5.2.5. Die Könsumseite als Pendant zur Massenproduktion.- 5.3. Gesellschaft: Kbnsolidierurxj des neuen Paradigmas.- 5.3.1. Die Ausbreitung der Massengesellschaft.- 5.3.2. Festigung der nationalen Staats- und Wirtschaftsordnung.- 5.3.3. Weltwirtschaftsordnung: Integration und Liberalisierung.- 5.3.4. Natürliche Umwelt: Billige Grundlage des Wachstums.- 6