Macht - Lust

Macht - Lust
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Artikel-Nr:
9783525450161
Veröffentl:
2009
Seiten:
318
Autor:
Heiner Sasse
Gewicht:
379 g
Format:
205x123x22 mm
Serie:
Band 035, Beiträge zur Individualpsychologie
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Nitzschke, BerndDr. phil. Bernd Nitzschke ist Psychoanalytiker (DGPT) in eigener Praxis in Düsseldorf; Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Düsseldorf e.V.

Fuchs-Brüninghoff, Elisabeth
Elisabeth Fuchs-Brüninghoff ist als Individualpsychologische Beraterin und Lehrberaterin (DGIP) selbständig im Bereich Beratung, Coaching und Fortbildung tätig.

Eife, Gisela
Dr. med. Gisela Eife, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse und Psychotherapie (DGPT, DGIP), ist in eigener Praxis tätig und Lehranalytikerin, Dozentin und Supervisorin am Alfred-Adler-Institut München.

Bruder-Bezzel, Almuth
Dr. phil. Almuth Bruder-Bezzel, Diplom-Psychologin, Psychoanalytikerin (DGIP, DGPT), arbeitet in eigener Praxis. Sie ist Mitbegründerin des Alfred-Adler-Instituts (AAI) Berlin sowie Lehranalytikerin und Supervisorin.

Lehmkuhl, Gerd
Prof. Dr. med. Gerd Lehmkuhl, Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker, war Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität zu Köln.

Binder-Klinsing, Gitta
Dr. med. Gitta Binder-Klinsing ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Psychoanalytiker in Frankfurt/Main und Dozentin am Alfred-Adler-Institut in Mainz.

Sasse, Heiner
Dr. phil. Heiner Sasse, Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DGIP, DGPT), ist in eigener Praxis in Witten, am Alfred-Adler-Institut Düsseldorf und als Lehrbeauftragter an der Universität Witten-Herdecke tätig.

Wahl, Pit
Pit Wahl, Diplom-Psychologe, ist Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DGIP, DGPT) in eigener Praxis in Bonn.

Sasse, Heiner
Dr. phil. Heiner Sasse, Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DGIP, DGPT), ist in eigener Praxis in Witten, am Alfred-Adler-Institut Düsseldorf und als Lehrbeauftragter an der Universität Witten-Herdecke tätig.

Lehmkuhl, Ulrike
Prof. Dr. med. Ulrike Lehmkuhl, Diplom-Psychologin, ist Lehranalytikerin (DGIP, DGPT, DAGG) und war Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Charité, Universitätsmedizin Berlin.
In diesem Buch werden zwei seit Beginn der psychoanalytischen Bewegung rivalisierende theoretische Leitkonzepte aufgegriffen: "Macht" und "Lust". Dabei dürfte auf der Ebene persönlicher Eigenschaften Adler mit seiner lustvollen Orientierung am Wiener Kaffeehausleben eher Varianten des "Lustprinzips" verkörpert haben, während Freuds Domäne die Fragen der Macht und des Einflusses waren. In ihren Theorien verhielt es sich jedoch umgekehrt: Adler hielt die Frage der "Macht" für entscheidend, während Freud das Thema der "Lust/Lidibo" als leitendes Konstrukt fokussierte. Neben anderen Differenzen lag hier einer der Anstöße zum endgültigen Bruch zwischen Freud und Adler. Seit den Streitereien der Gründungsväter sind mittlerweile 100 Jahre vergangen. Somit scheint die Zeit reif zu sein, das breite konnotative Spektrum der beiden motivationalen Konzepte "Macht" (von konstruktiver "Wirkmächtigkeit" bis hin zu Machtmissbrauch) und "Lust" (von Vitalität, Liebe, Eros, Sexualität bis hin zu Destruktivität) neu auszuloten und auf aktuelle gesellschaftliche und fachliche Diskurse zu beziehen. Mit "Macht" und "Lust" liegen analytische Kategorien vor, die gerade, weil es sich um psycho-analytische Kategorien handelt, sowohl die Subjektseite als auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in ihrer dynamischen, entwicklungsbezogenen und wechselseitigen Beeinflussung erfassen können.
Während Adler mit seiner Vorliebe für das Wiener Kaffeehausleben eher das Lustprinzip verkörperte, waren Freuds Domäne die Fragen der Macht und des Einflusses. In ihren Theorien verhielt es sich jedoch umgekehrt. Ein Jahrhundert nach dem Streit der Gründungsväter der Psychoanalyse ist es an der Zeit, das breite Spektrum der beiden motivationalen Konzepte »Macht« - von konstruktiver »Wirkmächtigkeit« bis hin zu Machtmissbrauch - und »Lust« - von Vitalität, Liebe, Eros, Sexualität bis hin zu Destruktivität - neu auszuloten und auf aktuelle gesellschaftliche und fachliche Diskurse zu beziehen.

Was hat Macht mit Lust zu tun?
'Macht' und 'Lust' - 100 Jahre nach dem Bruch zwischen Adler und Freud wird die alte Kontroverse über diese unterschiedlich bewerteten zentralen psychoanalytischen Konzepte noch einmal aufgerollt.

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