Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

Was wollen wir, wenn wir arbeiten?
Honneth, Hegel und die Grundlagen der Kritik des Neoliberalismus.
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Artikel-Nr:
9783428144822
Veröffentl:
2017
Seiten:
88
Autor:
Hans-Christoph Schmidt am Busch
Gewicht:
102 g
Format:
192x115x5 mm
Serie:
16, Lectiones Inaugurales
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Hans-Christoph Schmidt am Busch ist Professor für Philosophie an der Technischen Universität Braunschweig. Seine Forschung liegt auf den Gebieten der Politischen Philosophie, der Sozialphilosophie und der Rechtsphilosophie. Darüber hinaus interessiert sich Hans-Christoph Schmidt am Busch für die Geschichte und die philosophischen Grundlagen der Ökonomik. Er ist Autor des Buches »'Anerkennung' als Prinzip der Kritischen Theorie« (Berlin / New York, de Gruyter, 2011). Zu den von ihm herausgegebenen Schriften gehören Charles Fourier, »Über das weltweite soziale Chaos. Ausgewählte Schriften zur Philosophie und Gesellschaftstheorie« (Berlin, Akademie Verlag, 2012), »Karl Marx and the Philosophy of Recognition« (Ethical Theory and Moral Practice 16, 4, 2013, 679-758) sowie »Die Philosophie des Marktes / The Philosophy of the Market« (Hamburg, Felix Meiner Verlag, 2016).
Wie sollte unsere Arbeitswelt beschaffen sein? Und warum hat sie die fragliche Beschaffenheit nicht? Diese Fragen, die seit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise vor zehn Jahren verstärkt diskutiert werden, fallen traditionell in den Untersuchungsbereich der Kritischen Theorie in der Tradition der Frankfurter Schule. Glaubt man Axel Honneth, dem neben Jürgen Habermas bedeutendsten zeitgenössischen Vertreter dieser Schule, dann möchten wir, die Angehörigen moderner westlicher Gesellschaften, in der Arbeitswelt eine Art von sozialer Freiheit realisieren, die spezifische Formen der Kooperation und Anerkennung einschließt. Der gegenwärtige ("neoliberale") Kapitalismus ist für Honneth deshalb problematisch, weil er den institutionellen Erfordernissen dieser Freiheit nicht gerecht werden kann. Der vorliegende Band rekonstruiert die Grundlagen der Honneth'schen Neoliberalismuskritik, diagnostiziert einige Probleme, welche diese Theorie aufwirft, und erläutert, wie sich dieselben im Rückgriff auf Hegels Sozialphilosophie beheben lassen.
Wie sollte unsere Arbeitswelt beschaffen sein? Und warum hat sie die fragliche Beschaffenheit nicht? Glaubt man Axel Honneth, dann möchten wir, die Angehörigen moderner westlicher Gesellschaften, in der Arbeitswelt eine Art von sozialer Freiheit realisieren, die spezifische Formen der Kooperation und Anerkennung einschließt. Der gegenwärtige ("neoliberale") Kapitalismus ist für Honneth deshalb problematisch, weil er den institutionellen Erfordernissen dieser Freiheit nicht gerecht werden kann. Der vorliegende Band rekonstruiert die Grundlagen der Honneth'schen Neoliberalismuskritik, diagnostiziert einige Probleme, welche diese Theorie aufwirft, und erläutert, wie sich dieselben im Rückgriff auf Hegels Philosophie beheben lassen.
Einleitung

1. Honneths Sozialphilosophie und die Kritik des Neoliberalismus

2. Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

3. Vier Probleme

4. Hegels Sozialphilosophie

5. Die sittliche Gesinnung der Mitglieder moderner Gesellschaften

6. Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

7. Die sittliche Ambivalenz von Märkten

8. Drei Thesen

9. Die Grundlagen der Kritik des Neoliberalismus

10. Schluss

Literatur

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