Franz Spina (1868-1938)

Franz Spina (1868-1938)
Ein Prager Slawist zwischen Universität und politischer Öffentlichkeit
Nicht lieferbar | Lieferzeit: Nicht lieferbar I

65,00 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | Versandkostenfrei
Artikel-Nr:
9783412207472
Veröffentl:
2011
Seiten:
331
Autor:
Ludger Udolph
Gewicht:
694 g
Format:
230x155x34 mm
Serie:
Band 002, Intellektuelles Prag im 19. und 20. Jahrhundert
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Alice Stasková ist Lehrstuhlinhaberin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Jena. Studium der Germanistik und Romanistik in Prag, Paris, Leipzig und Heidelberg. Promotion 2005 an der Karls-Universität Prag, Habilitation 2015 an der Freien Universität Berlin. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe »Intellektuelles Prag im 19. und 20. Jahrhundert«.
Václav Petrbok, Literaturhistoriker, Editor und Lexikograph. Seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für tschechische Literatur der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag, seit 2017 Leiter des neu gegründeten Germanobohemistischen Teams und Lehrbeauftragter am Institut für tschechische Literatur der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität. Er promovierte zur Literatur der Barock- und Aufklärungszeit in den böhmischen Ländern (Stýkání, nebo potýkání?. Z dejin cesko-nemecko-rakouských literárních vztahu od Bílé hory do napoleonských válek, 2012). Seine Schwerpunkte sind deutsch-österreichisch-tschechischen Literaturbeziehungen des "langen" 19. Jahrhunderts, vor allem Mehrsprachigkeit, Kulturvermittlung, Geschichte der literarischen Bohemistik und Germanistik, Kulturgeschichte der Juden in den böhmischen Ländern; Herausgeber der Werke von/über Otokar Fischer, Arnost/Ernst Kraus, Josef Mühlberger, Alexandr Stich oder Johannes Urzidil. Mitautor mehrerer Ausstellungen sowie kollektive Projekte zum Thema.

Christoph Boyer lehrt als Professor für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Salzburg.

Ludger Udolph ist Professor für Slavische Literaturwissenschaft an der TU Dresden.

Geboren 1958 in Düsseldorf. Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg. Wiss. Angestellter an der Heinrich-Heine-Universität (1987-1992). Von 1992-1996 Lektor an der Karlsuniversität Prag, danach Hochschulassistent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Habilitation in Jena über die deutsch-tschechischen Beziehungen im Zeitalter der Restauration. Seit 2000 ist Steffen Höhne Professor am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena an der Hochschule für Musik Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena und lehrt Kulturwissenschaft und -management. Leitung des Master-Profils "Kulturstudien Ostmitteleuropas." Von 2013 bis 2019 Dekan der Fakultät III. Präsident des Herder Forschungsrates, Marburg; Vorstandsmitglied des Collegium Carolinum, München; Mitglied im Literatur- und kulturwissenschaftlichen Komitee der Österreichischen und Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Wien. Herausgeber der Brücken. Zts. für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft, der Schnittstelle Germanistik. Forum für Deutsche Sprache, Literatur und Kultur des mittleren und östlichen Europas und der Zts. für Kulturmanagement und Kulturpolitik.

Ludger Udolph ist Professor für Slavische Literaturwissenschaft an der TU Dresden.

Geboren 1958 in Düsseldorf. Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg. Wiss. Angestellter an der Heinrich-Heine-Universität (1987-1992). Von 1992-1996 Lektor an der Karlsuniversität Prag, danach Hochschulassistent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Habilitation in Jena über die deutsch-tschechischen Beziehungen im Zeitalter der Restauration. Seit 2000 ist Steffen Höhne Professor am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena an der Hochschule für Musik Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena und lehrt Kulturwissenschaft und -management. Leitung des Master-Profils "Kulturstudien Ostmitteleuropas." Von 2013 bis 2019 Dekan der Fakultät III. Präsident des Herder Forschungsrates, Marburg; Vorstandsmitglied des Collegium Carolinum, München; Mitglied im Literatur- und kulturwissenschaftlichen Komitee der Österreichischen und Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Wien. Herausgeber der Brücken. Zts. für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft, der Schnittstelle Germanistik. Forum für Deutsche Sprache, Literatur und Kultur des mittleren und östlichen Europas und der Zts. für Kulturmanagement und Kulturpolitik.
Franz Spina, der erste Bohemist an der Prager deutschen Universität, wirkte nicht nur im engeren akademischen Rahmen, sondern war als Politiker und mehrfacher Minister einer der führenden Repräsentanten des deutschböhmischen politischen Aktivismus in der ersten Tschechoslowakischen Republik. Sein Einfluss auf den intellektuell-wissenschaftlichen Diskurs in Böhmen bzw. später der Tschechoslowakei ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung, doch fand eine umfassende Auseinandersetzung mit seinem Leben und Werk bisher nicht statt. Der vorliegende Sammelband unternimmt den Versuch einer breit angelegten Würdigung Spinas aus literatur-, kultur- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive.
Vorwort
Franz Spina - Ein Prager Slavist zwischen Universität und politischer Öffentlichkeit
Steffen Höhne
Franz Spina als Bohemist
Ludger Udolph
". unter der verheerenden Wirkung des bösen Halbworts vom Selbstbestimmungsrecht".
Franz Spina und die Nationalitätenfrage
Karl Braun
Vom Erlöser zum Verräter der Sudetendeutschen oder:

Wie 'deutsch' war Franz Spina? Positionen seiner öffentlichen Wahrnehmung
Klaas-Hinrich Ehlers
Von der 'Beamtenfrage' zur 'Milderung der Schroffheit der nationalen Kämpfe'. Voraussetzungen, Entwicklung und Wirkung von Franz Spinas Engagement in schulpolitischen Fragen vor dem Ersten Weltkrieg
Václav Petrbok
Spina und der Wirtschaftsaktivismus in der Ersten Tschechoslowakischen Republik
Christoph Boyer
Franz Spina und der deutsche Agrarismus in den böhmischen Ländern der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts
Eduard Kub?, Ji?í Sousa
"Er hielt seine schützende Hand über die Burschenschaften.".
Franz Spina und die akademischen Vereinigungen
Harald Lönnecker
Franz Spinas Abhandlung zur alttschechischen Schelmenzunft
'Frantova Práva' aus sprachwissenschaftlicher Sicht
Andrea Scheller
Anmerkungen zum Verhältnis von Zweckmäßigkeit und
Methode in Spinas philologischer Praxis
Alice Stasková
Zwei Zeitschriften - viele Diskurse: Ideenströme zwischen der Prager Slavischen Rundschau und dem Warschauer Wschód im Europa der Zwischenkriegszeit
Zaur Gasimov
Eine Begriffsgeschichte der deutsch-tschechischen 'Symbiose' nach Franz Spina
Michael Havlin
Franz Spina und Gerhard Gesemann
Helmut Wilhelm Schaller
Herbert Cysarz: Von der barocken zur sudetendeutschen Literatur
Ota Konrád
Fr. Spina als Wissenschaftler
Roman Jakobson5
Abbildungsnachweise
Abkürzungsverzeichnis
Personen- und Ortsregister
Adressen der Autoren

Kunden Rezensionen

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.