Die narrative Gestalt(ung) der Wirklichkeit

Die narrative Gestalt(ung) der Wirklichkeit
Grundlinien einer postmodern orientierten Epistemologie der Sozialwissenschaften
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Artikel-Nr:
9783322909756
Veröffentl:
2012
Einband:
Paperback
Erscheinungsdatum:
21.05.2012
Seiten:
264
Autor:
Bernd Vaassen
Gewicht:
406 g
Format:
235x155x14 mm
Serie:
44, Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Dr. habil. Bernd Vaassen ist Dozent an der Hochschule St. Gallen für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften.
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Beitrag zur Systematisierung der aktuellen erkenntnistheoretischen Diskussion in den Sozialwissenschaften zu leisten, und einer denkbaren Alternative zum traditionellen Wissen(schafts)verständnis schärfere Kontur zu verleihen. Zwar verlieren vertraute Grundannahmen wissenschaftlicher Erkenntnis im Zuge des postmodernen Diskurses rapide an Tragfähigkeit, eine konsistent formulierte Alternative, an der sich Wissenschaft orientieren könnte, steht derzeit aber noch nicht zur Verfügung. In dieser Situation ist es nicht ausreichend, traditionelle Wissenschaftstheorie stets nur zu kritisieren, sondern es geht primär darum, Ansätze zu einer Neuorientierung zu formulieren und diskursfähig zu machen.
Systematisierung der erkenntnistheoretischen Diskussion
Einführende Zusammenfassung.- 1 Erkenntnis in der Moderne.- 1.1 Das Bewußtsein der Moderne.- 1.2 Grundannahmen wissenschaftlichen Erkennens in der Moderne.- 1.2.1 Die 'Erkenntnisschemata' des Szientismus.- 1.2.2 Die methodologischen Grundprinzipien des Szientismus.- 1.3 Die szientistische Ausrichtung der Sozialwissenschaften.- 1.4 Wachsende Zweifel am szientistischen Wissenschaftsideal.- 1.4.1 Die Krise der Wissenschaftstheorie.- 1.4.2 Krise der wissenschaftlichen Rationalität?.- 1.4.3 Die Krise der Sozialpsychologie und der gesamten Sozialwissenschaften.- 1.4.4 Wachsende Zweifel an den szientistischen Erkenntnisschemata.- 1.4.4.1 Zweifel an der szientistischen Subjekt-Objekt Dichotomie und dem Postulat objektiver Erkenntnis.- 1.4.4.2 Zweifel am individuellen Bewußtsein als Instanz der Erkenntnis.- 1.5 Sozialwissenschaft als Ideologie?.- 2 Auf der Suche nach einem alternativen Paradigma für die Sozialwissenschaften.- 2.1 Das Menschenbild als Paradigma der Sozialwissenschaften.- 2.1.1 Die These vom Paradigmenwechsel.- 2.1.2 Die Adaptation des Paradigma-Begriffes für die Sozialwissenschaften.- 2.1.3 Das Menschenbild als Paradigma der Sozialwissenschaften - Eine Hinführung.- 2.1.3.1 Die Reflexion von Menschenbildern auf der Ebene spezifischer Theoriengruppen.- 2.1.3.2 Die Reflexion des Menschenbildes auf der Ebene der epistemologischen Meta-Theorie.- 2.2 Paradigmatische Alternativen zum traditionellen szientistischen Menschenbild: Zwei Ansatzpunkte zur Überwindung der szientistischen Erkenntnisschemata.- 2.2.1 Paradigmatische Alternative zum traditionellen szientistischen Menschenbild I: Der Mensch als individueller Konstrukteur seiner Wirklichkeit.- 2.2.1.1 Einige neurophysiologische Grundlagen.- 2.2.1.2 Von 'Fakten' zu Bedeutungen.- 2.2.1.3 Das radikal-konstruktivistische Menschenbild in Thesen.- 2.2.1.4 Die Konzeption von Wissen im Radikalen Konstruktivismus.- 2.2.1.5 Die Grenzen des Radikalen Konstruktivismus.- 2.2.1.5.1 Das Problem des Solipsismus.- 2.2.1.5.2 Das Problem des Individualismus.- 2.2.2 Paradigmatische Alternative zum traditionellen szientistischenMenschenbild II: Menschliche Wirklichkeit als sprachlich-kulturelle Gestalt(ung).- 2.2.2.1 Das sprachlich-kulturelle Fundament menschlicher Wirklichkeit.- 2.2.2.1.1 Anmerkungen zur Abbildtheorie der Sprache.- 2.2.2.1.2 Anmerkungen zum Strukturalismus Saussures.- 2.2.2.1.3 Einige Grundzüge der poststrukturalistischen Philosophie Derridas.- 2.2.2.1.4 Von der 'différance' zur Kommunikation.- 2.2.2.2 Menschliche Wirklichkeit als sprachlich-kulturelle Gestalt(ung) - eine Zusammenfassung in Thesen.- 2.2.2.3 Kommunikation - einige weitere Bezüge.- 3 Kommunikation.- 3.1 Traditionelle Auffassungen von Kommunikation.- 3.1.1 Das nachrichtentechnische Kommunikationsmodell.- 3.1.1.1 Grundzüge des nachrichtentechnischen Kommunikationsmodells.- 3.1.1.2 Kritik am nachrichtentechnischen Kommunikationsmodell.- 3.1.2 Die systemtheoretische Kommunikationstheorie von Watzlawick, Beavin & Jackson.- 3.1.2.1 Grundzüge der systemtheoretischen Kommunikationstheorie.- 3.1.2.2 Kritik an der systemtheoretischen Kommunikationstheorie.- 3.2 Überlegungen zum Kommunikationsverständnis im Rahmen einer Epistemologie sprachlich-kultureller Gestalt(ung).- 3.2.1 Die Text-Kontext Problematik der Kommunikation.- 3.2.2 'Effekte' von Kommunikation.- 3.2.2.1 Konventionalisierung - De-Konventionalisierung.- 3.2.2.2 Zentripetale - zentrifugale soziale Prozesse.- 3.2.3 Einige Konsequenzen für ein alternatives Verständnis von Wissenschaft.- 3.3. Kommunikation: eine kurze Standortbestimmung.- 4 Identität.- 4.1 Traditionelle Auffassungen von Identität.- 4.1.1 Sozialpsychologische Identitätskonzepte.- 4.1.2 Kognitionspsychologische Identitätskonzepte.- 4.1.3 Epistemologische Kritik an den traditionellen Identitätskonzepten.- 4.1.3.1 Identität als Entität.- 4.1.3.2 Die Multiplizität kognitiver Funktionsebenen.- 4.1.3.3 Empirisch-phänomenale Problematiken traditioneller Identitätsauffassungen.- 4.2 Überlegungen zum Identitätsverständnis im Rahmen einer Epistemologie sprachlich-kultureller Gestalt(ung).- 4.2.1 Vorbereitende Überlegungen: Erste Ansatzpunkte für ein alternatives Person-Verständnis.- 4.2.1.1 Einige kulturvergleichende Betrachtungen zum Personverständnis.- 4.2.1.2 Einige historische Betrachtungen zum Personverständnis.- 4.2.1.3 Person als Text - Sampsons Rückgriff auf die Philosophie Derridas.- 4.2.2 Ansatzpunkte für ein Verständnis von Identität im Rahmen einer Epistemologie sprachlich-kultureller Gestalt(ung).- 4.2.2.1 Ich als Metapher.- 4.2.2.2 Die Ontologisierung des Ich.- 4.2.2.3 Identität als zentripetaler sozialer Prozeß.- 4.2.2.4 Identitätserleben als Selbst-Narration.- 4.2.3 Die Erfahrung von Identität am Ausgang der Moderne - Argumentationslinien der aktuellen gesellschaftlichen Identitätsdebatte.- 4.3 Identität - eine kurze Standortbestimmung.- 5 Aufbruch in die Postmoderne?.- 5.1 Zum 'Bewußtsein' der Postmoderne.- 5.2 Einige Eckpunkte einer postmodern orientierten Sozialwissenschaft.- 5.2.1 Zur Rolle der Sprache in einer postmodern orientierten Sozialwissenschaft.- 5.2.2 Zur Methodologieabstinenz postmodern orientierter Sozialwissenschaft.- 5.2.3 Zur 'Entgrenzung' postmodern orientierter Sozialwissenschaft.- 5.2.4 Zur Zentralität der Spielmetapher.- 5.3 Schluß.

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