Einheit der Welt und Einheitswissenschaft

Einheit der Welt und Einheitswissenschaft
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Grundlegung einer Allgemeinen Systemtheorie
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Artikel-Nr:
9783322909107
Veröffentl:
2013
Einband:
PDF
Seiten:
257
Autor:
Gerhard Schlosser
Serie:
Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
PDF
Kopierschutz:
Adobe DRM [Hard-DRM]
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Eine tiefe Unzufriedenheit bereitete den fruchtbaren Boden, in dem die Uberle- gungen des vorliegenden Buches wurzeln und gedeihen konnten. Eine Unzufrieden- heit, die ich seit Jahren immer dann empfinde, wenn in den Wissenschaften von "e;Reduktion"e; die Rede ist, wenn etwa behauptet wird, die Biologie sei auf die Physik oder Geisteswissenschaften seien auf Naturwissenschaften zu reduzieren. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschaftigte, desto groer wurde mein Unbehagen gegenuber reduktionistischen Thesen. Zweifelsohne gibt es eine Einheit der Welt, es sollte daher "e;irgendwie"e; auch eine Einheit der Wissenschaft geben. Eine solche Position konnte man -schreckt man vor "e;ismen"e; nicht zuruck -ganz allgemein als "e;Unifikationismus"e; bezeichnen. Der Weg jedoch, den viele "e;Reduktionisten"e; einschlugen, um zur Einheit zu gelangen, schien mir auf groen Strecken nicht gangbar, schien von allzuvielen materialistischen Vorurteilen und Widerspruchlichkeiten verstellt zu sein. Einige die- ser Vorurteile aus dem Weg zu raumen, einige dieser Widerspruchlichkeiten aufzu- zeigen und zu beseitigen ist das Ziel dieses Buches. Systemtheoretische Uberlegungen gelangen derzeit in den verschiedensten Wissen- schaften zu fruchtbarer Anwendung (vgl. etwa Haken (1976, 1981, 1985), Schmidt (1987 und konnten daher zum Ausgangspunkt fur ein interdisziplinares Gesprach werden, ohne die Existenzberechtigung verschiedener Disziplinen nach reduktionisti- scher Manier in Frage stellen zu mussen. Die neuere systemtheoretische Diskussion krankt aber daran, da sie keinen prazisen und konsistenten Systembegriff anzubieten hat, der interdisziplinar anwendbar ware und sich somit eignete, Brucken zwischen den Disziplinen zu schlagen. Diesem Mangel mochte ich mit dem vorliegenden Buch abhelfen.
Eine tiefe Unzufriedenheit bereitete den fruchtbaren Boden, in dem die Uberle- gungen des vorliegenden Buches wurzeln und gedeihen konnten. Eine Unzufrieden- heit, die ich seit Jahren immer dann empfinde, wenn in den Wissenschaften von "e;Reduktion"e; die Rede ist, wenn etwa behauptet wird, die Biologie sei auf die Physik oder Geisteswissenschaften seien auf Naturwissenschaften zu reduzieren. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschaftigte, desto groer wurde mein Unbehagen gegenuber reduktionistischen Thesen. Zweifelsohne gibt es eine Einheit der Welt, es sollte daher "e;irgendwie"e; auch eine Einheit der Wissenschaft geben. Eine solche Position konnte man -schreckt man vor "e;ismen"e; nicht zuruck -ganz allgemein als "e;Unifikationismus"e; bezeichnen. Der Weg jedoch, den viele "e;Reduktionisten"e; einschlugen, um zur Einheit zu gelangen, schien mir auf groen Strecken nicht gangbar, schien von allzuvielen materialistischen Vorurteilen und Widerspruchlichkeiten verstellt zu sein. Einige die- ser Vorurteile aus dem Weg zu raumen, einige dieser Widerspruchlichkeiten aufzu- zeigen und zu beseitigen ist das Ziel dieses Buches. Systemtheoretische Uberlegungen gelangen derzeit in den verschiedensten Wissen- schaften zu fruchtbarer Anwendung (vgl. etwa Haken (1976, 1981, 1985), Schmidt (1987 und konnten daher zum Ausgangspunkt fur ein interdisziplinares Gesprach werden, ohne die Existenzberechtigung verschiedener Disziplinen nach reduktionisti- scher Manier in Frage stellen zu mussen. Die neuere systemtheoretische Diskussion krankt aber daran, da sie keinen prazisen und konsistenten Systembegriff anzubieten hat, der interdisziplinar anwendbar ware und sich somit eignete, Brucken zwischen den Disziplinen zu schlagen. Diesem Mangel mochte ich mit dem vorliegenden Buch abhelfen.

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