Smert’ Ivana Il’ica

Smert’ Ivana Il’ica
Der Tod des Ivan Il'ic
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Artikel-Nr:
9783150198391
Veröffentl:
2012
Erscheinungsdatum:
15.11.2012
Seiten:
114
Autor:
Lev Tolstoj
Gewicht:
64 g
Format:
147x95x10 mm
Serie:
19839, Reclam Universal-Bibliothek Fremdsprachentexte
Sprache:
Russisch
Beschreibung:

Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen Bestrebungen und richtete Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein. Seit 1855 lebte er abwechselnd auf dem Gut Jasnaja Poljana, in Moskau, und in Sankt Petersburg. Im Jahre 1862 heiratete er die 18-jährige deutschstämmige Sofja Andrejewna Behrs, mit der er insgesamt 13 Kinder hatte. In den folgenden Jahren seiner Ehe schrieb er die monumentalen Romane Krieg und Frieden sowie Anna Karenina, die Tolstojs literarischen Weltruhm begründeten. Tolstois lebenslange Suche nach der geeigneten Lebensform kulminierte 1910 darin, daß er seine Frau verließ, da diese nicht bereit war, sich von den gemeinsamen Besitztümern zu trennen. Er starb kurze Zeit darauf an einer Lungenentzündung.
Mitten im Leben wird ein Staatsanwalt durch eine banale Verletzung krank und geht unaufhaltsam dem Tod entgegen. Jetzt erst, Aug in Aug mit sich, einsam angesichts der Lügen und Floskeln, mit denen seine Nächsten der Wahrheit ausweichen, erkennt er die Hohlheit seiner bisherigen Existenz und hält Gericht über sich selbst - bis er ganz zuletzt die Todesfurcht überwindet. Wie soll man leben, wie sterben? - Mit seiner packenden, meisterlich geschriebenen Novelle trifft Tolstoj, schonungslos und doch heilsam, mitten ins Herz.

Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.


Editorische Notiz
Zeittafel
Literaturhinweise
Nachwort

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