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Autor: Boris Sommer
ISBN-13: 9783131689955
Veröffentl: 2015
Einband: Ebook
Seiten: 104
Sprache: Deutsch
eBook Typ: Adobe Digital Editions
Kopierschutz: Adobe DRM [Hard-DRM]
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Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin

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Das Standardwerk für die Faltentherapie mit Botulinumtoxin sowie Behandlungstechniken bei Hyperhidrose.

Übersichtlich und praxisnah:
- Hinweise zu Präparaten und Dosierungen
- Checkliste mit Tipps und Tricks
- Klar aufbereitet mit anschaulichen Abbildungen zu den klinischen Beispielen

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen: Alles rund um ...
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Das Standardwerk für die Faltentherapie mit Botulinumtoxin sowie Behandlungstechniken bei Hyperhidrose.
Übersichtlich und praxisnah:
- Hinweise zu Präparaten und Dosierungen
- Checkliste mit Tipps und Tricks
- Klar aufbereitet mit anschaulichen Abbildungen zu den klinischen Beispielen

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen: Alles rund um Botulinumtoxin
- Praxis: Kosmetische Indikationen und spezielle Behandlungen
- Klinische Beispiele

Neu in der 5. Auflage:
- Aktualisierungen zu Methoden und Präparaten
- Aktuellste Studienergebnisse
- Neue Techniken

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1;Boris Sommer, Dorothee Bergfeld, Gerhard Sattler: Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin;1
1.1;Innentitel;4
1.2;Impressum;5
1.3;Vorwort;6
1.4;Inhaltsverzeichnis;7
1.5;Anschriften;9
1.6;1 Geschichte;11
1.6.1;Klinische Anwendung von Botulinumtoxin Typ A;11
1.6.2;Botulinumtoxin-Therapie in der Neurologie;12
1.6.2.1;Dystonie;12
1.6.2.2;Hemifazialer Spasmus;13
1.6.2.3;Tremor, Tics;13
1.6.2.4;Spastik;13
1.6.2.5;Andere neurologische Indikationen;14
1.6.2.6;Zusammenfassung;15
1.6.3;Kosmetische Anwendung von Botulinumtoxin Typ A;15
1.6.4;Sicherheit und Patientenzufriedenheit der ästhetischen Botulinumtoxin-Therapie;16
1.6.4.1;Sicherheit;16
1.6.4.2;Zufriedenheit;17
1.7;2 Grundlagen;19
1.7.1;Pharmakologie des Botulinumtoxins;19
1.7.1.1;Struktur, Serotypen;19
1.7.1.2;Wirkmechanismus;19
1.7.1.3;Gemeinsame Eigenschaften der Botulinumtoxin-Präparate;21
1.7.1.4;Nebenwirkungen;21
1.7.1.5;Systemische Toxizität;21
1.7.1.6;Systemische Wirkung bei neurologischen Indikationen;21
1.7.1.7;Therapieversagen, Immunität;22
1.7.1.8;Begrenzte Haltbarkeit der rekonstituierten Lösung;23
1.7.2;Präparate und Dosierungen;24
1.7.2.1;Botulinumtoxin-A-Präparate mit überwiegender Anwendung in der Neurologie;24
1.7.2.2;Botulinumtoxin-Präparate in der Ästhetik;25
1.7.3;Anatomie der Gesichtsmuskulatur;26
1.7.4;Injektionstechniken;29
1.7.4.1;Kleinste Kanülen;30
1.7.4.2;Einheiten-Unterteilung der Spritze immer sichtbar;30
1.7.4.3;Anatomische Grenzen beachten;30
1.7.4.4;Nadelspitze weg vom Auge;30
1.7.5;Elektromyografisch gesteuerte Injektion;30
1.7.6;Checkliste praktisches Vorgehen;31
1.7.6.1;Evaluierung des Patientenwunschs;31
1.7.6.2;Evaluierung des Befunds;31
1.7.6.3;Aufklärung über das zu erwartende Ergebnis;32
1.7.6.4;Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen;33
1.7.6.5;Spezielle Anamnese bezüglich Medikamenten und Kontraindikationen;33
1.7.6.6;Aufklärung über alternative Methoden;33
1.7.6.7;Einverständniserklärung;33
1.7.6.8;Fotodokumentation;34
1.7.6.9;Aufstellung des Behandlungsplans;34
1.7.6.10;Vorbereitung und Auflösung des Wirkstoffs;34
1.7.6.11;Lagerung des Patienten;35
1.7.6.12;Vorbereitung des Patienten;35
1.7.6.13;Injektion;36
1.7.6.14;Dokumentation;36
1.7.6.15;Anweisungen post injectionem;36
1.7.6.16;Wiedervorstellung;36
1.7.7;Kontraindikationen;37
1.7.7.1;Absolute Kontraindikationen;37
1.7.7.2;Relative Kontraindikationen;37
1.8;3 Kosmetische Indikationen nach Region;39
1.8.1;Glabella;39
1.8.1.1;Allgemeines;39
1.8.1.2;Besonderheit Spannungskopfschmerz;39
1.8.1.3;Aufklärungsgespräch;40
1.8.1.4;Kombination mit anderen Therapien;40
1.8.1.5;Anatomie;40
1.8.1.6;Injektionstechnik;40
1.8.1.7;Komplikationen;42
1.8.1.8;Therapie von Komplikationen;42
1.8.2;Augenbrauen;43
1.8.2.1;Allgemeines;43
1.8.2.2;Aufklärungsgespräch;43
1.8.2.3;Kombination mit anderen Therapien;43
1.8.2.4;Anatomie;43
1.8.2.5;Injektionstechnik;43
1.8.2.6;Komplikationen;44
1.8.3;Stirn;48
1.8.3.1;Allgemeines;48
1.8.3.2;Aufklärungsgespräch;48
1.8.3.3;Kombination mit anderen Therapien;48
1.8.3.4;Anatomie;48
1.8.3.5;Injektionstechnik;49
1.8.3.6;Komplikationen;49
1.8.3.7;Therapie von Komplikationen;49
1.8.4;Periorbitale Falten;52
1.8.4.1;Allgemeines;52
1.8.4.2;Aufklärungsgespräch;52
1.8.4.3;Kombination mit anderen Therapien;53
1.8.4.4;Anatomie;53
1.8.4.5;Injektionstechnik;53
1.8.4.6;Komplikationen;53
1.8.5;Suborbitalregion;56
1.8.5.1;Allgemeines;56
1.8.5.2;Aufklärungsgespräch;56
1.8.5.3;Kombination mit anderen Therapien;56
1.8.5.4;Anatomie;56
1.8.5.5;Injektionstechnik;56
1.8.5.6;Komplikationen;56
1.8.6;Nase;58
1.8.6.1;Allgemeines;58
1.8.6.2;Aufklärungsgespräch;58
1.8.6.3;Kombination mit anderen Therapien;58
1.8.6.4;Anatomie;58
1.8.6.5;Injektionstechnik;58
1.8.6.6;Komplikationen;58
1.8.7;Mund und periorale Falten;60
1.8.7.1;Allgemeines;60
1.8.7.2;Aufklärungsgespräch;60
1.8.7.3;Kombination mit anderen Therapien;60
1.8.7.4;Anatomie;60
1.8.7.5;Injektions
1 Geschichte

1.1 Klinische Anwendung von Botulinumtoxin Typ A

Ludwig Schelosky

Zusatzinfo

Heute sind 4 Formen des Botulismus bekannt:

Der nahrungsmittelinduzierte Botulismus bei oraler Toxinaufnahme.

Der infantile Botulismus bei Säuglingen und Kleinkindern, deren Darm mit Clostridium botulinum besiedelt ist (oft nach Genuss von Honig).

Bei Besiedlung von Wunden mit Clostridium botulinum, das Toxin abgibt, kann Wundbotulismus auftreten.

Der iatrogene Botulismus bei Therapie mit Botulinumtoxin _ [202] .

Die Lebensmittelvergiftung des Botulismus begleitet die Menschheit wahrscheinlich schon von deren Anfängen. Die ersten systematischen Aufzeichnungen finden sich im späten 18. Jahrhundert in Süddeutschland, als die Armut nach den französischen Kriegen den Hygienestandard bei der Zubereitung von Fleischspeisen verschlechterte. Die Vergiftung ganzer Personengruppen, so z.B. in Wildbad 1793, ließ den Zusammenhang zwischen Nahrungsmitteln und Todesfällen erkennen und löste die ersten Untersuchungen aus. 1802 gab die Regierung in Stuttgart eine Warnung über den "schädlichen Verzehr von geräucherter Blutwurst" heraus.

Johann Heinrich Ferdinand Autenrieth, Professor der medizinischen Universität Tübingen, ordnete die Sammlung von Vergiftungsfällen aus den Berichten der Hausärzte und medizinischen Behörden an. Er erkannte daher auch die Wichtigkeit der Beobachtungen des württembergischen Arztes Justinus Kerner _ [112] . In den Tübinger Blättern für Medizin und Arzneykunde berichtete dieser über die Vergiftung durch eine von ihm vermutete "Fettsäure", die "Mißbehagen, Erbrechen, Bauchbeschwerden, Durchfall und schmerzhafte Verstopfung, Doppeltsehen der Gegenstände, Erweiterung des Augensterns, Mattigkeit, schwankenden Gang, erschwertes Schlingen und Trinken, heftigen Durst" verursachte. Vor dem Tod traten "Ohnmachten, heftige Krämpfe, Starrsucht, Opisthotonus und kalter Schweiß" auf. Die detaillierte klinische Beschreibung vermerkte sogar die verminderte Produktion von Zerumen bei den Intoxikierten _ [150] .

Im Laufe seiner Forschungen sammelte Kerner Krankengeschichten von 155 Patienten mit Botulismus, davon hatte er selbst 12 Patienten behandelt und z.T. obduziert. In tierexperimentellen Studien verabreichte er Extrakte der aus "polizeyärztlichen Gründen" beschlagnahmten Würste an Katzen und Kaninchen, Vögeln, Fröschen etc., beobachtete deren Reaktionen und obduzierte sie. Als Ergebnis seiner Forschungen kam Kerner zu der Ansicht, dass keine Therapie für diese Vergiftung zur Verfügung stehe und deshalb die Prophylaxe entscheidend sei: "Blut- und Leberwürste, die nach dem Februar noch im Kamin sind, soll der Schornsteinfeger mit allem Unrath wegwerfen." Landmetzgern "soll zur Pflicht gemacht werden, für ein vollkommenes Absieden zu sorgen und sie [die Würste] ordentlich zu rauchen". Die experimentellen Erkenntnisse wurden in behördliche Verordnungen umgesetzt. Kerner schlug auch - in bemerkenswerter Voraussicht - die mögliche therapeutische Verwendung des "Wurstgiftes ... in außerordentlich kleinen Dosen" zur Behandlung von muskulären Überbewegungen vor, v.a. beim Veitstanz _ [147] .

Justinus Kerner war neben seiner ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit auch ein bedeutender Vertreter der deutschen Romantik. Seine lyrische Dichtung ist heute noch durch die "Kerner-Lieder" Robert Schumanns bekannt.

Die erste Charakterisierung des Toxins gelang 1897 Herrn Prof. van Ermengen in Belgien _ [307] . Er untersuchte den Schinken, der vom Musikverein "Fanfare les Amis Réunis" in Ellezelles anlässlich einer Totenfeier verspeist worden war und dort zu 3 Todesfällen und zahlreichen, z.T. lebensgefährlichen Erkrankungen mit den klinischen Zeichen des Botulismus geführt hatte. Van

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Rezensionen

Autor: Boris Sommer
ISBN-13 :: 9783131689955
ISBN: 3131689951
Verlag: Thieme
Seiten: 104
Sprache: Deutsch
Auflage 5, 5., aktualisierte Auflage
Sonstiges: Ebook