Text und Überlieferung des Buches Tobit

Text und Überlieferung des Buches Tobit
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Artikel-Nr:
9783110896671
Veröffentl:
2012
Seiten:
218
Autor:
Michaela Hallermayer
Serie:
3, ISSN Deuterocanonical and Cognate Literature Studies
eBook Typ:
PDF
Kopierschutz:
Adobe DRM [Hard-DRM]
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

In dieser Dissertationsschrift wird das Textproblem des deuterokanonischen Buches Tobit neu aufgerollt. Vollständig liegt die Tobiterzählung nur in der griechischen Überlieferung der Septuaginta und in von dieser abhängigen Übersetzungen wie der Vetus Latina vor, allerdings in teilweise erheblich divergierenden Textformen. Daneben wurden in Qumran die Textfragmente von fünf aramäischen und hebräischen Tobit-Schriftrollen gefunden. Ausgehend von diesen Textfragmenten als den ältesten Textzeugen des Buches Tobit wird über einen Vergleich der Textformen versucht, die Frage nach dem Text des Buches Tobit zu lösen.


Aus der Darstellung der handschriftlichen Überlieferung wird deutlich, dass sich die Annäherung an diesen „Urtext” bei Tobit sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich gestaltet, so dass sich die Frage stellt, welcher Text künftig für die Auslegung dieses biblischen Buches herangezogen werden sollte.

Die Reihe Deuterocanonical and Cognate Literature Studies (DCLS) widmet sich vornehmlich der Erforschung der Bücher der griechischen Bibel (Septuaginta), die nicht im hebräischen Kanon enthalten sind, sowie der zwischentestamentlichen und der frühen jüdischen Literatur aus der Zeit vom 3. Jahrhundert v.Chr. bis zum 2. Jahrhundert n.Chr. Die Reihe wurde 2007 in Zusammenarbeit mit der „International Society for the Study of Deuterocanonical and Cognate Literature“ eröffnet. Sie bildet die passende Ergänzung zum Deuterocanonical and Cognate Literature Yearbook, das seit 2004 erscheint.

In dieser Dissertationsschrift wird das Textproblem des deuterokanonischen Buches Tobit neu aufgerollt. Vollständig liegt die Tobiterzählung nur in der griechischen Überlieferung der Septuaginta und in von dieser abhängigen Übersetzungen wie der Vetus Latina vor, allerdings in teilweise erheblich divergierenden Textformen. Daneben wurden in Qumran die Textfragmente von fünf aramäischen und hebräischen Tobit-Schriftrollen gefunden. Ausgehend von diesen Textfragmenten als den ältesten Textzeugen des Buches Tobit wird über einen Vergleich der Textformen versucht, die Frage nach dem Text des Buches Tobit zu lösen.

Aus der Darstellung der handschriftlichen Überlieferung wird deutlich, dass sich die Annäherung an diesen „Urtext” bei Tobit sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich gestaltet, so dass sich die Frage stellt, welcher Text künftig für die Auslegung dieses biblischen Buches herangezogen werden sollte.

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