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Autor: Friedrich Julia
ISBN-13: 9783110342857
Einband: Buch
Seiten: 240
Gewicht: 523 g
Format: 246x174x20 mm
Sprache: Deutsch

"So fing man einfach an, ohne viele Worte"

Ausstellungswesen und Sammlungspolitik in den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg
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Wie konnte man 1945 einfach wieder anfangen? Diese Frage stellt sich ganz besonders für die deutschen Museen und ihren Umgang mit der Kunst der Moderne. Die meisten Museen waren stark beschädigt, die modernen Kunstwerke 1937 in der Aktion "Entartete Kunst" konfisziert, zerstört oder verkauft worden. Künstler, Kuratoren und Direktoren waren, wenn sie nicht ihrer jüdischen Herkunft wegen ermordet oder vertrieben worden waren, in den Dienst des Regimes eingetreten, manche widerwillig, manche freudig. Nun galt es, zum Teil mit dem alten Personal, zum Teil mit jungen Kräften, wieder anzufangen. Dieses Buch ist eine erste Bestandsaufnahme des Wiederaufbaus der Moderne-Abteilungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Kuratoren, Kunsthistoriker und Provenienzforscher haben sich die Geschichte der wichtigsten Moderne-Museen genauer angesehen: Welche Personen waren verantwortlich, wo waren sie vor 1945 und wofür standen sie? Wo konnten sie welche Kunst ausstellen und mit welchem Geld? Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf den mehr oder weniger starken Einfluss der Besatzungsmächte gelegt. Beiträge zu den theoreti-schen Diskursen der Nachkriegszeit betten die Einzelrecherchen ein.

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Rezensionen

Autor: Friedrich Julia
ISBN-13 :: 9783110342857
ISBN: 3110342855
Erscheinungsjahr: 30.10.2013
Verlag: Gruyter, Walter de GmbH
Gewicht: 523g
Seiten: 240
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Buch, 246x174x20 mm, 50 Schwarz-Weiß- Abbildungen