Auf wieviel Pferden ich geritten ... Der junge Friedrich Wolf

Auf wieviel Pferden ich geritten ... Der junge Friedrich Wolf
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Der junge Friedrich Wolf. Eine Dokumentation
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Eine ausführliche Dokumentation der Jugend des Dramatikers und Arztes Friedrich Wolf der mit seinen Stücken in den 20er Jahren in aktuelle Debatten wie zum § 218 eingriff und eine wichtige Rolle in der Roten Hilfe spielte In Briefen und autobiographischen Texten Skizzen und Erzählungen Theaterstücken und mit zahlreichen Fotos erhält man einen umfassenden Einblick in eine Jugend in der Zeit des Kaiserreichs bis kurz nach dem 1 Weltkrieg Gb verlagsfrisch

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Artikel-Nr:
9783351011819
Veröffentl:
1988
Einband:
Gb., verlagsfrisch.
Seiten:
491
Autor:
B. (Hg.) Struzyk E. Wolf
Gewicht:
1088 g
SKU:
INF1100008514
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Friedrich Wolf, 1888 Neuwied - 1953 Lehnitz bei Oranienburg. Er stammte aus einer bürgerlichen jüdischen Familie, studierte zunächst Kunst, dann Medizin in Tübingen, Bonn und Berlin. 1913 - 14 arbeitete Friedrich Wolf als Schiffsarzt, dann bis 1918 als Truppen- bzw. Lazarettarzt. Er wurde zum Kriegsgegner und beteiligte sich an der Rätebewegung in Sachsen. Seit 1921 lebte er als Arzt in Württemberg (Hechingen, Höllsteig am Bodensee, ab 1927 Stuttgart) und verfasste Gesundheitsbroschüren und ein großes Volksgesundheitsbuch. 1928 trat er der KPD bei; 1932 gründete er den "Spieltrupp Südwest", für den er Agitpropstücke schrieb. 1933 emigrierte er in die Sowjetunion; 1939 wurde er bei einem Versuch, über Frankreich nach Spanien einzureisen, interniert, konnte aber 1941 nach Moskau zurückkehren, da man ihm die russ. Staatsbürgerschaft verliehen hatte. Nach dem Krieg arbeitete er beim kulturellen Aufbau in der SBZ/DDR mit (Rundfunk, Film), 1950-51 vertrat er als Botschafter die DDR in Polen. Nach expressionistischen Anfängen (Lyrik, Prosa, Drama) und dem historischen "Schauspiel aus dem deutschen Bauernkrieg 1514" Der Arme Konrad (UA 1924) trat Friedrich Wolf als exponierter Vertreter einer proletarischen, unmittelbar in die sozialen und politischen Kämpfe eingreifenden Kunst auf: Kunst ist Waffe! überschrieb er einen Vortrag von 1928. Dabei galt sein Interesse v. a. dem Drama. Er behandelte einerseits aktuelle Themen - etwa die sozialen Folgen des Abtreibungsparagraphen 218 (Cyankali, UA 1929) -, andererseits dramatisierte er beispielhafte revolutionäre Vorgänge wie den (niedergeschlagenen) Aufstand der Matrosen von Cattaro (UA 1931), der zum Ansporn für die Zukunft wird, oder den revolutionären Klassenkampf in China (Tai Yang erwacht, UA 1930). Antifaschistisches Engagement zeigen seine im Exil entstandenen Prosaarbeiten (z. B. der Roman Zwei an der Grenze). In der DDR konnte er seine Vorkriegserfolge als Dramatiker nicht wiederholen.
Struzyk Brigitte ist freie Autorin aus Steinbach-Hallenberg.

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